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„Flieger, zeig mir die Sonne, zeig mir die Sterne, zeig mir den Mond…“ so beschreibt eine Liedzeile die Sehnsüchte der Erdbewohner nach der unendlichen Weite des Weltraumes. Fliegen durch Raum und Zeit, durch die Unendlichkeit – wer hat davon nicht schon einmal geträumt?

Viele träumen in der Kindheit davon, Lokomotivführer zu werden, andere sehen sich als Schauspieler und VIP die Mengen begeistern, andere dagegen sind von der Galaxis begeistert. Sie standen vielleicht einmal mit den Eltern auf mondbeschienener Wiese und ließen sich die unnahbaren fernen Sternbilder erläutern, besuchten ein Observatorium oder ein Planetarium und wurden so immer mehr von der Größe und Erhabenheit des Universums fasziniert.

Schon in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhundert nahm sich die Filmindustrie dieser Sehnsüchte an und mit Filmen wie „Orion“ oder „Raumschiff Enterprise“ wurden weitere Träume geweckt, die Star-Wars-Geschichte begeisterte Millionen. Es entwickelten sich gerade um die „Enterprise“ und die Star-Wars-Saga regelrechte Fangemeinden, die mit Fanartikeln, Fanclubtreffen und dem Nach- und Weiterspielen von Filmszenen bis hin zur Entwicklung spezieller Sprachen („Klingonisch“) ihre Phantasien ausleben und dadurch ihren Träumen näherkommen.
Es ist ein uralter Traum der Menschheit, das Fliegen zu erlernen. Mit Hilfe der modernen Technik konnte die Schwerkraft überlistet werden und der Mensch den Luftraum bezwingen. Aber damit nicht genug. Jetzt sollte auch das All erobert und erforscht werden. Es wurden Raketen und Satelliten erfunden und erprobt, ein ganzer Industriezweig mit unzähligen Nebensträngen entwickelte sich, gab und gibt vielen Menschen nicht nur Arbeit, sondern Nahrung für ihre Träume. Neben der eigentlichen Raumfahrt, die Reisen oder Transport in den Weltraum meint, gibt es noch die Astronautik, die eher die wissenschaftliche Seite und die Forschung umschreibt, doch die Grenzen sind fließend.

Namhafte Männer und Frauen verschrieben sich diesem Traum, und es ist bei den meisten von ihnen die endlich erreichte Erfüllung eines Jugendtraumes, bei dieser Aufgabe mitwirken zu können, auch wenn die tatsächlichen Flüge ins All nur wenigen vorbehalten sind.
Träume sind gut und wichtig, denn sie helfen den Menschen, ihre Wege und Ziele zu finden. Aber nur ganz Wenige sind es, man könnte sie als Auserwählte bezeichnen, die die ganzheitliche Erfüllung ihres Traumes erleben dürfen. Die Anderen, jene weniger vom Glück Begünstigten, kommen dem Ziel ihrer Träume aber immerhin meistens so nah, wie es die Umstände eben zulassen. Diese fliegen dann nicht selbst zum Mond oder erforschen in bemannten Raumkapseln das All, sondern arbeiten in den Raumfahrtzentren an der Entwicklung und Forschung auf dem weiten Gebiet der Raumfahrt.